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FLEGRäISCHE INSELN

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 Ischia  Procida  Capri

ISCHIA



Ischia, die schönste der Partenope-Inseln ist für ihre Thermalbäder bekannt und die Aragonerfestung auf dem Meer.
Der Hafen Ischias hat seinen Ursprung in einem vulkanischen Krater, ist 2 bis 4 Meter tief und bietet ungefähr 200 Booten Platz.

Bei der Einfahrt müssen auf die Sandbänke an den Seiten des Hafeneingangs aufpassen - besonders tückisch ist die Sandbank der "Serpara" östlich des Leuchtturms - und auf die Fähren, die mit hoher Geschwindigkeit aus dem Hafen auslaufen und beinahe die ganze Hafeneinfahrt einnehmen.
Der Aufenthalt im Hafen ist wenig sinnvoll, da er beinahe immer überhäuft ist. Vor der Einfahrt müssen Sie die Gesellschaft "Circomare" per UKW (Kanal 13) kontaktieren.

Die Insel bietet hingegen eine Vielfalt an Buchten und kleinen Anlegeplätzen. Sie können auch in der Reede der "Carta Romana" im Schutz der Aragonerfestung vor Anker gehen, die auf einer kleinen Lavainsel errichtet wurde und mit dem Festland über eine Brücke verbunden ist. Daher auch der Name: "Ischia Brücke" ("Ischia Ponte").

Wer Ischia besucht, darf sich auf keinen Fall die Schlammbäderkuren in einer der berühmten romanischen Thermalbäder mit Wassertemperaturen bis zu 65 Grad von Cavascura entgehen lassen, das letzte †berbleibsel der vulkanischen Aktivität in der Region.
Die Freunde des Tauchsports hingegen sollten die Ruinen von "Aenaria" besuchen, ein präromanisches Dorf, das 130 n. Chr. von einem Vulkanausbruch zerstört wurde und dessen Reste in weniger als 10 Metern Tiefe unmittelbar neben den "S.Anna"-Felsen liegen.

Weitere Anlegestellen befinden sich in Forio, in einem kleinen Hafen mit Tiefen von 1,5 bis 4 Metern, der Yachten bis zu 40 Metern Länge zugänglich ist. "Casamicciola" hat einen Tiefgang von 3 bis 6 Metern und ist Booten unter 20 Metern zugänglich.

Nützliche Informationen:
Möglichkeit zum Auftanken von Wasser und Treibstoff.
Elektrizität: Ja
Proviantläden vorhanden
Bootsliegepläze: Tel. 0039 081-3334070
Hafenmeisterei: Tel. 0039 081-991417-983853

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PROCIDA



Die aus gelbem, mit Zitrusbäumen und Weinanplanzungen bedecktem Tuffstein bestehende Insel konnte den Charme eines typischen Meeresortes erhalten. Charakteristisch ist die "Palazzata", eine Ansammlung an Häusern, die planlos nebeneinander gebaut wurden und bunt bemalt sind, damit sie aus der Ferne von den Schifffahrern erkennbar sind. All das ist das Resultat einer typischen Architektur der Region, die hier ein Beispiel ihrer Schaffenskunst gegeben hat.

Der erste Anlaufspunkt der Insel ist der gut geschützte Hafen von "Chiaiolella" mit einer Ellbogenöffnung, die aus der Weite wenig vertrauenserweckend erscheint, sich bei der Einfahrt aber als sicher erweist. Der Hafen besitzt schwimmende Landebrücken, die in die Richtung eines kleinen Dorfes gewandt sind, das sich auf einer ansteigenden Straße befindet, die zum Zentrum Procidas führt. Am Kai finden Sie Wasser, Elektrizität und Diesel.

Außer Chiaiolella gibt es die "Marina Grande", der einzige kommerzielle Hafen der Insel. Zwischen der West- und Ostmole wurden in letzter Zeit Bauarbeiten durchgeführt, die den Freizeitbooten mehr Platz bieten sollen. Leider wurde die Benutzungserlaubnis noch nicht erteilt. Die Prozedur könnte noch ein paar Jahre dauern.

Im Hafen sind trotzdem einige Plätze bei der Gesellschaft "Pristella" verfügbar, auch wenn es sich um sehr wenige handelt. Wenn Ihr Boot einen Tiefgang von über 2,50 m hat, müssen Sie die Schlepper vor der Einfahrt informieren, damit Sie Ihnen die Zufahrt von einer anderen Hafenöffnung aus ermöglichen.

Sie können außerdem in der vor Südwinden geschützten Reede vor Corticella im Golf von Genito vor Anker gehen.
Bei der Umsegelung der Insel werden Sie hinter der insel "Vivara" Schutz finden, die einen Naturpark beherbergt und mit dem Festland über eine künstliche Landenge verbunden ist. Einen ruhigen Aufenthalt gewährt Ihnen die Bucht, die durch die beiden Inseln gebildet wird. Besonders charakteristisch ist der kleine Fischerhafen "Corricella", der vom Meer aus mit seinen pastellfarbenen Häuschen an ein sarazenisches Fischerdorf erinnert.

Vom Hafen "Marina Grande" sollten Sie unbedingt zum "Palazzo Montefusco" im Inneren der Insel wandern. Das Gebäude ist aus dem 12. Jahrhundert, war in der Vergangenheit die Königsresidenz und wird heute von den Einwohnern Procidas genutzt. Dahinter finden Sie ein Kruzifix aus Holz, das im Jahr 1845 von Matrosen erbaut wurde.

Nützliche Informationen:
Mietgesellschaft Pristella (porto M. Grande): Tel. 0039 081-3334070
Werft "Le Rive": Tel. 0039081-8101934
Wasser: Ja
Treibstoff: Ja
Elektrizität: Ja

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CAPRI



Capri liegt ist 16 Meilen von Procida entfernt und ist die wahre Perle des Golfes. Es heißt, Augustus und Tiberius seien die Protagonisten der romanischen Kolonisierung der Insel gewesen. Vor allem Tiberius habe zu ihrer Anerkennung vor dem Kaiser beigetragen, indem er hier dank seiner großen Begeisterung für Capri zwölf Residenzen bauen ließ.

Der einzige Touristenhafen ist "Marina Grande" mit Anlegeplätzen im östlichen Hafenbecken, da das westliche Becken für kommerziellen Schifffahrtsverkehr benutzt wird. Der Tiefgang geht von 4 bis 7 Metern und bietet Schiffen bis 50 Metern Länge Platz.
Wer möchte, kann sich für die Verankerung in der Reede entscheiden, auch wenn der Meeresgrund keinen besonders guten Halt bietet und man die Bojen beachten muss, die das Gebiet von der Badezone abgrenzen.

Sobald an Land sind, können Sie die Schwebebahn benutzen, um zum Hauptplatz der Insel zu gelangen, auf der sich alles Leben Capris abspielt. Von dort aus fährt ein Taxi zur "Marina Piccola" im Süden der Insel. Dort liegen die berühmten Klippen, †berreste einer riesigen unterirdischen Grotte. Auch die wunderschönen Gärten Augustus', der Naturpark und die "Piazzetta delle noci" sind unbedingt eine Besichtigung wert.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen der "Villa Jovis" von Tiberius in Anacapri oder die atemberaubende Aussicht, die Sie in 589 Metern Höhe auf dem "Monte Solaro" genießen können.
Zur Umsegelung der Insel sollten Sie gegen den Uhrzeigersinn aus dem Hafen der "Marina Grande" fahren, wo Sie sofort den Bereich der blauen Grotte erreichen, die leicht wegen ihres regen Kutterverkehrs erkennen werden.

Wenn Sie die Grotte besichtigen möchten, wenden Sie sich einfach an eines der zahlreichen Boote, die Sie hier finden.
Sobald Sie an dem Leuchtturm "Punto Carena" vorbei gefahren sind, erreichen Sie die Südseite der Insel mit der "Marina Piccola" und ihren Klippen. Hier müssen Sie unbedingt ein Bad nehmen. Wir empfehlen Ihnen in einem der Restaurants hinter der "Punta Tragara" Mittag zu essen, da Sie leicht zu erreichend sind und Sie so nach der Umsegelung der Insel in den Hafen zurückkehren können, um sich auf das intensive Nachtleben Capris vorzubereiten.

Nützliche Informationen:
Mietgesellschaft: Tel. 0039 081-8377602
Hafenmeisterei: Tel. 0039 081-8370226
Hafendirektion: Tel. 0039 081-8378950-8377602
Wasser: Ja
Treibstoff: Ja
Elektrizität: Ja (Sie bezahlen einen Aufschlag bei Bootsliegeplätzen mit Elektrizität)

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