PONTINISCHE INSELN
Der Pontinische Archipel besteht aus vier Inseln: Ponza, Palmarola, Zannone, S. Stefano.
Suchen Sie eines der Reiseziele der Pontinischen Inseln aus:
Ponza |
Palmarola |
Zannone |
Ventotene |
Santo Stefano |
|
|
|
 PONZA
Die Insel Ponza ist 40 Meilen vom Hafen von Nettuno entfernt.
Der Hafen wird von heimischen Schiffersbooten eingenommen und bietet Platz für zwanzig externe Yachten. Es ist beinahe unmöglich einen Platz zu ergattern. Außerhalb des Hafens befinden sich schwimmende Landebrücken. Die in Richtung des Hafens gewandten sind die sicheren Anlegeplätze, die anderen, Santa Maria genannt, werden von der Familie Parisi betrieben und sind gefährlichen Ostwinden ausgesetzt. Hier gibt es allerdings Stromzufuhr und die Möglichkeit Wasser und Treibstoff aufzutanken.
Wenn Sie aus dem Hafen gegen die Uhrzeigerrichtung an der Küste entlang fahren, treffen Sie auf den Strand des "Frontone", der von als Raststätte genutzt wird, kleine Zwischenmahlzeiten und Aperitive bietet und sich abens in ein Diskothek verwandelt.
Hinter der "Punta Bianca", die für ihren Felsen in Seerobbenform bekannt ist, und wiederum hinter dem Felsen "Scoglio del Parroco" treffen Sie auf die "Cala d'Inferno", die "Bucht der Hölle", in der Reste eines Schiffswracks zu besichtigen sind.
Nach der "Punta Nera" ("Schwarze Spitze") kommen Sie an die unverfehlbare "Cala Spaccapolpi", die durch einen natürlichen Felsenbogen zu erreichen ist, der Ihre Segelkenntnisse auf die Probe stellt. Die Küste ist bis zur Meeresenge zwischen Ponza und der kleinen Insel "Gavi" sehr buchtenreich. Wir empfehlen Ihnen, gut auf die zahlreichen Felsen, die nicht immer sichtbar sind, acht zu geben.
Wenn Sie auf der westlich gerichteten Seite der Küste weiter fahren, treffen Sie hinter dem Berg "Monte Faraglione" auf ein einmaliges Naturspektakel: die Bucht "Cala Feola", die für ihre natürlichen Schwimmbecken bekannt ist und mit dem Boot befahrbar ist. Hinter der "Cala Feola" wiederum finden Sie den Strand "Chiaia di Luna" vor einer ununterbrochenen Wand aus weißem Felsengestein (der auf dem Landwege durch einen von den alten Römern gebauten Tunnel erreichbar ist), die den Strand vor West- und Ostwinden abschirmt. Anschließend treffen Sie auf die Klippen von "Cazone Muto", die Grotte von Odysseus, die Klippen der Madonna und die Reste einer alten romanischen Villa ("Il Murenario").
Nützliche Informationen:
Möglichkeit zum Wasser- und Treibstofftanken.
Elektrizität vorhanden
Kooperative "Ponza Mare": Tel. 0039 0771-80679
Parisi snc: Tel. 0039 0771-80544
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0771-80027
Zum Menü der Reiserouten
|
 PALMAROLA
Wenn Sie Ponza besuchen, dürfen Sie auf keinen Fall die Insel Palmarola, die sechs Meilen nördlich liegt, auslassen. Palmarola ist nicht bewohnt und gilt als eine der schönsten Inseln des Mittelmeeres, wo das Wasser so klar ist, dass es an windstillen Tagen nicht zu existieren scheint.
Zwischen Klippen und Buchten öffnet sich die "Cala del Porto", der einzige Anlegeplatz der Insel, wo man in der Reede vor Anker gehen sollte. In der Hochsaison befinden sich hier zwei kleine Trattorien.
Zum Menü der Reiserouten
|
 ZANNONE
Die Insel "Zannone" befindet sich drei Meilen nord-östlich von Ponza.
Im Gegensatz zu den anderen Inseln dieses buchtenreichen und kahlen Archipels ist Zannone regelmäßig geformt, kompakt und reich an Vegetation.
Der einzige Anlaufplatz ist "Punta del Varo", der allerdings nur bei ruhigem Meer befahrbar ist.
Die Insel wurde im Jahr 1979 in Nationalpark des "Circeo" aufgenommen worden und wird heute von einem Aufseher und seiner Familie bewohnt.
Zum Menü der Reiserouten
|
 VENTOTENE
Ventotene befindet sich 20 Meilen südlich von Ponza, auf halbem Weg zwischen der letzteren und Ischia.
Es handelt sich um die kleinste bewohnte Insel der Pontine-Inseln, die für ihre Linsen berühmt ist. Sie besitzt zwei angrenzende Häfen mit zwei separaten, gegenüber liegenden Einfahrten, die im Hafeninneren allerdings nur durch eine kleine Mole getrennt sind.
Der erste ist der antike, in Tuffstein geschlagene Hafen "Porto Romano". Er ist wegen eines Felsens an der Hafeneinfahrt nur für Boote mit einem Tiefgang unter zwei Metern geeignet.
Der zweite Hafen ist der neuere und weitaus größere "Porto Nuovo", dessen Tiefgang sechs bis sieben Meter erreicht und ungefähr 60 Schiffe am Kai und 30 in der Reede im Hafeninneren unterbringen kann.
An der Nord-West-Küste der Insel gilt ein Zufahrtsverbot für alle Motorboote ab 500 Metern Küstennähe, da die Insel einem Naturschutzgebiet angehört.
Nützliche Informationen:
Wasser am Kai gibt es nur zu festgelegten Zeiten, an denen der "Wassermann" ("Acquaiolo") vorbeikommt.
Im "Porto Vecchio" kann man bei den Fischhändlern Eis erwerben.
Es gibt Elektrizität und die Möglichkeit Treibstoff aufzutanken.
Porto Vecchio: Tel. 0039 0771-85122
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0771-85291
Zum Menü der Reiserouten
|
 SANTO STEFANO
In nur einer Meile Entfernung von Ventotene befindet sich das Inselchen "S. Stefano", auf dem ein borbonisches Gefängnis gelegen ist, das 1795 erbaut wurde und bis zum Jahr 1964 in Betrieb war. Der Kerker ist eine Besichtigung wert.
S. Stefano und S. Stefano sind Teil eines Naturschutzgebietes, in dem das Angeln untersagt ist.
Zum Menü der Reiserouten
|
|