SARDINIEN
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 LA MADDALENA
Diese Insel ist Teil der wichtigen Inselgruppe der "Bocche di Bonifacio", die während der Trennung Korsikas von Sardinien entstand.
La Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Razzoli, Budelli und Santa Maria sind die sieben Schwestern, die mit ihren malerischen Buchten und Granitskulpturen, klaren Wassern und makellosen Stränden die Touristen in ihren Bann ziehen.
Der Hafen von Porto Massimo bietet ungefähr 80 Liegeplätze.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei (Sig. Guidarini): Tel. 0039 0789 727455
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: Nein
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 SANTA TERESA DI GALLURA
Santa Teresa Gallura könnte auf den ersten Blick als ein "junges" Dorf betrachtet werden, da es erst im frühen 19. Jahrhundert auf Wunsch des Monarchen Vittorio Emanuele I von Savoia gegründet wurde. Man darf jedoch nicht vergessen, dass der Ort wichtige prähistorische Wurzeln hat.
So sind auch heute noch einige archäologische Ausgrabungsstätten aus der Zeit der Nuragiker (4000 v. Chr.) vorhanden, die in der Nähe der heutigen Ansiedlungen zu besichtigen sind.
In Zeiten der alten Römer wurde das Gebiet um den damaligen strategischen Stützpunkt Longonis sowohl zu kommerziellen als auch militärischen Zwecken genutzt. Das reiche Granitvorkommen wurde von den Römern als Grundstoff für die Monumente und Villen des antiken Roms abgebaut. Bis heute kann man an einem Punkt (Capo Testa) Sardiniens große mehr oder weniger bearbeitete Granitblöcke auffinden. Ein wichtiges Monument ist ebenso der vom König Spaniens Philipp II. erbaute Militärturm, der dazu diente feindliche Angriffe abzuwehren.
Der Hafen von Santa Teresa Gallura bietet ungefähr 500 Liegeplätze, der Empfang ist durchgängig geöffnet.
Er ist West- und Nordwestwinden ausgesetzt und erschwert die Einfahrt bei Nordwinden.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0789 751936
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: 100 t
Kran: 30 t
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 PALAU
Palau liegt in einer der schönsten Ecken der nordöstlichen Küste Sardiniens und hat seit seiner Unabhänigkeit von der Gemeinde Tempio Pausania im Jahre 1959 einen außergewöhnlichen Erfolg im internationalen Tourismus erlangt.
Die von der Natur künstlerisch geformten Küsten können sich surrealistischer Skulpturen rühmen, wie der riesige Bär aus gigantischen Granitgestein am Capo d'Orso, der mit seinen 122 Metern Höhe über das Meer zu blicken scheint.
Mit der ersten Besiedlung des Ortes im Jahre 1875 durch Giovan Domenico Fresi, Zecchino benannt, wurde Palaus strategisch günstige Lage ausgenutzt durch das Errichten neuer Zitadellen (Monte Altura, Capo D'Orso, Baragge), welche die alten aus dem 18. Jahrhundert ersetzen sollten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt schließlich von Fischern und Bauern bevölkert, die sozio-ökonomischen Nutzen aus der geographisch vorteilhaften Lage zwischen dem Maddalena-Archipel und der Costa Smeralda ziehen wollten.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei (Sig. Sanna): Tel. 0039 0336 817321
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 15 t
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 CANNIGIONE
Der in der Nähe der Hauptstadt der Costa Smeralda Arzachena gelegene Touristenhafen Cannigione ist der Tradition nach ein Fischerdorf.
Den Hauptplatz des Dorfes ziert die sehenswerte Kirche "San Giovanni Battista". Sie wurde in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts aufgrund der großen Nachfrage durch den regen Fremdenverkehr erbaut.
Der Hafen von Cannigione bietet 400 Liegeplätze.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 078988422
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 20 t
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 PORTO CERVO
Porto Cervo ist unumstritten der berühmteste Ort der Costa Smeralda, seitdem Prinz Aga Khan die Gegend Anfang der 60er Jahre entdeckte und dort eines der luxuriösesten Ferienzentren des Mittelmeers erbaute.
Im Zentrum des Dorfes wird man beim Flanieren des öfteren Filmdiven, Sportgrößen und Popstars begegnen, die das kristallklare Wasser an der Küste genießen und auf einer der zahlreichen Megayachten oder in Fünf-Sterne-Hotels mit dem internationalen Jetset zum Feiern und Entspannen zusammentreffen.
Neben einer Shoppingtour durch die verschiedenen Designerboutiquen ist ebenso die Besichtigung der Kirche "Stella Maris" empfehlenswert, die einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Marina des Hafens bietet.
Der Yachtclub Costa Smeralda ist einer der größten und best ausgestatteten des Mittelmeers und beherbergt 500 Liegplätze.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 078991100
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 15 t
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 PORTO ROTONDO
Porto Rotondo ist in seiner Berühmtheit mit Porto Cervo zu vergleichen.
Auch dieses Dorf wurde Ende der 60er Jahre durch ausländische Investitionen zum Luxusferienort umgestaltet, der sich vor allem durch seine geometrisch vollkommene Form und die malerische Umgebung auszeichnet.
Das Leben in Porto Rotondo dreht sich um den Hauptplatz des Ortes, an dem das internationale Jetset zusammentrifft. Sehenswert außerdem das Amphitheater, das komplett aus Granit gebaut wurde, und die Kirche S. Lorenza.
Das wichtigste Element ist jedoch sicherlich der Yachthafen, der wie Porto Cervo die größten und wichtigsten Luxusyachten des Mittelmeers beherbergt.
Die Marina besitzt 642 Liegeplätze für Boote von 5 bis 50 Metern Länge, von denen 63 für den Transit reserviert sind. Die Meerestiefe reicht von 1,5 bis 4,8 Metern. Die Hafen ist das ganze Jahr über 24 Stunden pro Tag geöffnet.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0789 34230
Treibstoff: Ja
Wasser: JA
Elektrizität: JA
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 15 t
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 OLBIA
Olbia ist eine sehr alte sardische Stadt.
Die Wissenschaft ist noch im Ungeklaren, ob sie von den Griechen gegründet wurde oder ob die ersten Siedlungen auf karthagische Kolonien Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. zurückzuführen sind. Ein Stück der alten Stadtmauern kann man noch heute auf der westlichen Seite in Via Torino mitsamt ihrer Eingangstore bewundern. Auch haben die punischen Kolonien mit ihren Nekropolita archeologisch bedeutsame Grabungsstätten hinterlassen. Seit seiner Zugehörigkeit zum römischen Reich im Jahre 238 v. Chr. kam Olbia wegen seiner günstigen strategischen Position endgültig zu Reichtum und Größe. Dank seiner Nähe zur latialen Küste wurde der Hafen von Olbia zum Ausgangspunkt für die Getreidelieferung nach Rom sowie ein wichtiger militärischer Stützpunkt. In ihrer weiteren Geschichte wurde die Stadt von vielen Seiten umkämpft und von den Vandalen, Byzanz, Pisa, den Spaniern beherrscht. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt zudem von der Malaria heimgesucht und zählte am Ende nurmehr 240 Einwohner. Erst im Jahre 1718 kam es wieder zu einer Verbesserung der Lebensumstände, als Sardinien durch den Vertrag von London an den König Vittorio Amedeo II. di Savoia ging. Der richtige demographische Boom setzte allerdings erst in den 60er Jahren ein, als Aga Khan die "Costa Smeralda" erfand und mit ihr den Tourismus der gehobenen Klasse in die Gegend brachte. Die bewegte Geschichte der Stadt hat wichtige Monumente hinterlassen: Das Grab der "Giganti su Monte'e s'Ape", die punischen Stadtmauern, das Schloss "Sa Paulazza", die Kirche von "San Simplicio", die römische Villa von "S'Imbalconadu", das Schloss von "Molara", der heilige nuragische Brunnen von "Sa Testa", die ländlichen Kirchen und viele andere.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0789 21243
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 15 t
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 ARBATAX
Arbatax ist ein kleiner Hafen.
Das Zentrum des Dorfes ragt über dem malerischen Capo Bellavista heraus, das sich in der typischen "Macchia Mediterranea" befindet. Besonders seine roten Granitfelsen sind unter den Sardinienreisenden bekannt, die in Kontrast zu den weißen Stränden und dem kristallklaren Wasser treten. Neben dem Hafen kann man einen Turm aus dem 17. Jahrhundert besichtigen.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0789 622289
Treibstoff: Nein
Wasser: Ja
Elektrizität: Nein
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Nein
Travellift: 50 t
Kran: 15 t
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CAGLIARI
Cagliari befindet sich an der Südspitze Sardiniens im Golf der "Angeli" und ist seit 1949 die Hauptstadt der Insel.
Unter der karthagischen Herrschaft wurde sie zu einem wichtigen Handelszentrum und kam später unter dem Grafen Tiberio Gracco ab dem Jahre 238 v. Chr. zu Reichtum und Prosperität.
Wie viele andere sardinische Städte war auch Cagliari in seiner Geschichte mit seiner günstigen Position heiß umkämpft und fiel unter die Herrschaft der Byzantiner, der Pisaner, der Spanier (Aragoner), die …sterreicher und später der Königsfamilie der Savoia.
Die "Marina Piccola" von Cagliari hat einen Tiefgang von 2,5 - 3 m und ist Nord-West und Süd-Ost-Winden ausgesetzt.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0706044300
Treibstoff: Nein
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: Nein
Kran: 15 t
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 CARLOFORTE
Carloforte befindet sich nicht auf dem Festland Sardiniens sondern auf der Insel "Isola di San Pietro".
Der einzige bewohnte Ort der Insel wurde im Jahre 1738 während der Herrschaft von Carlo Emanuele III. von einer Kolonie ligurischer Fischer aus Tabarka, einer Insel in der Nähe Tunesiens, auf der Suche nach Korallenbänken gegründet.
Die wenigen Steinbauten, die in dieser Zeit entstanden, sind das Schloss, die Kirche und das Haus des "Duca".
Noch heute kann man den ligurischen Städtebau im historischen Stadtkern deutlich erkennen.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 0789 855618
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Nein
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Nein
Travellift: Nein
Kran: Nein
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 ALGHERO
Die Stadt Alghero befindet sich in 250 Seemeilen Entfernung direkt gegenüber von Barcelona, genauer gesagt leicht süd-östlich von der spanischen Stadt und ist reich an Sehenswürdigkeiten.
Die Kirche von "San Francesco" mitsamt dem anliegenden Kloster ist wohl das interessanteste und best erhaltene religiöse Monument Sardiniens aus der katalanischen Besatzungszeit.
Sie wurde in der ersten Hälfte des 3. Jhts. n. Chr. erbaut und kann nach diversen Restaurationen verschiedene architektonische Stile aufweisen, die vom ursprünglichen gotisch-italienischen Stil, zum gotisch-katalanischen reichen und später zum Rennaissance- und Barock-Stil übergehen.
Ebenso sehenswert sind die alten Stadtmauern Algheros aus der Zeit der Doria, die noch 6 von ehemals 26 Festungstürmen erhalten haben. Auch die Kathedrale von Alghero ist in dieser Zeit entstanden.
Der Hafen Algheros ist mit allen wichtigen Einrichtungen ausgestattet.
Nützliche Informationen:
Hafenmeisterei: Tel. 0039 079997800
Treibstoff: Ja
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Sanitäranlagen: Ja
Wartung und Reparaturen: Ja
Travellift: 50 t
Kran: 15 t
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