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M-Yachts

TOSKANICHER ARCHIPEL

Der toskanische Archipel umfasst die Inseln Elba, Gorgona Capraia, Montecristo, Gigio, Giannutri und eine Reihe von Klippen, zwischen denen Palmaiola, die"Mäuseinsel" (Isola dei Topi), die"Ameisen von Grosseto" (Le Formiche di Grosseto) und der"Afrikafelsen" (lo Scoglio d'Africa) oder auch die"Ameise von Montecristo" (Formica di Montecristo) hervorragen.

Der Legende nach sind diese Inseln aus den Perlen der Venus erblüht, nachdem die Kette während der Geburt ins tyrrhenische Meer gefallen war. Um diesen ursprünglichen Glanz zu erhalten und diese Inseln vor touristischen Spekulationen zu bewahren, sind einige dieser Inseln nicht betretbar oder nur im Besitz von Spezialerlaubnissen.

So ist für die Besichtigung der Insel Pianosa, die bis vor kurzem noch ein Gefängnis beherbergte, und der Insel Montecristo, die zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, die Erlaubnis des staatlichen Forstamtes erforderlich.

 Isola d'Elba  Isola del Giglio  Isola di Giannutri
 Isola di Capraia  Isola di Pianosa  Isola di Montecristo

ISOLA D'ELBA



Die Insel Elba ist mit einer Oberfläche von zweihundert Quadratkilometern die drittgrößte Insel Italiens.
Sie ist sehr nah an der toskanischen Küste gelegen und kann somit von der Marina von Salivoli (der neue touristische Hafen von Piombino) in weniger als einer Stunde (5 nm) erreicht werden. Vom Monte Argentario aus sind es ungefähr 6 Stunden (36 nm).
Elba hat sechs Häfen und unzählige Buchten und Anlegeplätze.
Portoferraio ist 3 bis 6 Meter tief und bietet 300 Schiffsliegeplätze bis 40 Meter Länge.
Wenn man einen ruhigen Aufenthalt fern vom touristischen Getummel bevorzugt, kann man die Anker in der weiten Reede vor dem Hafen werfen. Die Meerestiefe ist dort um fünf bis sechs Meter, auch wenn man eine lange Ankerkette benötigt, da der Meeresgrund wenig haltbar ist.
Als Alternative gibt es die Werften der Esaom und der Edilnautica, die sich hinter der Fährenmole befinden.

In Portoferraios Hinterland befindet sich der Ort San Martino, mit Napoleons ehemaliger Residenz. Die Nachbarvilla beherbergt die Pinacoteca Foresiana, während im einstigen Wintersitz Napoleons, der Palazzina dei Mulini, das Tuch mit den drei Bienen, ein Geschenk Napoleons, ausgestellt ist.
Auch die Altstadt mit ihren Burgen ist sehr sehenswert: die Forte Stella zum Beispiel enthält einen der ältesten Leuchttürme Europas. Forte Falcone und Torre della Linguella machten Portoferraio einst unbezwingbar.

Nützliche Informationen:

Die Werften Esaom und Edilnautica: tel. 0039 0565-916665.
Darsena Medicea: tel. 0039 0565-914121
Wasser: Ja
Elektrizität: Ja
Treibstoff: Ja

Marciana Marina ist der ideale Abfahrtshafen für Reisen nach Korsika (Bastia 34 nm, Macinaggio 35 nm, Capo Corso 38 nm) und zur Insel Capraia (22nm).
Das Hafenwasser ist 2 bis 7 Meter tief, so dass Boote bis zu 35 Meter Länge anlegen können. Besonders charakteristisch ist der runde Turm, der sich auf der gegenüber liegenden Seite des Hafeneingangs befindet.
Die Boote können an der Mole unter dem Turm anlegen als auch an den schwimmenden Landungsbrücken des Schifffahrtsvereins von Marciana am Eingang des Hafens oder an seiner Südseite.

Eine Kabinenbahn verbindet Marciana mit dem Gipfel des höchsten Berges der Insel, Monte Capanne. Von dort aus kann man ein einmaliges Panorama genießen, das selbst die Inseln des korsischen Archipels umfasst.
Zum Wasserauftanken gibt es eine Wasserstelle in der Nähe des Turmes oder auf den schwimmenden Landebrücken; zum Treibstoffauftanken bedarf es eines Kanisters, da der Meeresgrund an der Tankstelle weniger als ein Meter tief ist.

Nützliche Informationen:
Schifffahrtsverein Marciana: tel. 0565.99027
Wasser und Elektrizität: Ja, die Anschlüsse befinden sich auf den schwimmenden Landungsbrücken.
Carburante: Ja

Porto Azzurro befindet sich in einem windgeschützten Hafenbecken (nur die Küstenwinde erreichen ihn) und ist oft überfüllt. Es ist daher empfehlenswert, in der Reede zu ankern und mit dem Beiboot an Land zu gehen.
Es gibt auch die Möglichkeit, an den neuen schwimmenden Landungsbrücken vor der Piazza (private Verwaltung) anzulegen, sowie in der Werft.
In den Straßen des Dorfes findet man reges Nachtleben und typische Andenkenläden.

Nützliche Informationen:
Wasser, Elektrizität: Ja, an den Landebrücken
Treibstoff: Ja
Im Dorf gibt es auch Proviantläden und Bootszubehör.

Cavo ist das erste Dorf, das sich hinter dem Nordzipfel Elbas befindet.
Der Hafen kann kleine Einheiten mit maximalem Tiefgang von 2 Metern aufnehmen.
Diese Bucht ist vor allen Winden geschützt, mit Ausnahme der Ostwinde.

Nützliche Informationen:
Wasser, Elektrizität: Ja, am Kai
Proviantläden befinden sich im Dorf.

Rio Marina ist ein Hafen der kürzlich mit schwimmenden Landebrücken ausgestattet wurde. Er ist nach Norden hin geöffnet und sehr starken Winden aus dem Norden und Osten ausgesetzt.
Das Dorf befindet sich hinter Cavo, in südlicher Richtung und hat nur geringen touristischen Anlauf: ein guter Anlegeplatz in der gesamten Hochsaison.
Nützliche Informationen:
Wasser: Ja
Elektrizität und Diesel sind nicht vorhanden.
Im Dorf gibt es Proviantläden.

UMSEGELUNG DER INSEL
Ausgehend von Portoferraio, hinter der Landspitze Capo della Vita befindet sich die "Mäuseinsel" (Isola dei Topi), wo man die Ruinen einer Villa Romana besichtigen kann. Von der Isola dei Topi erreicht man die beiden Inseln des Kanals von Piombino: Cerboli und Palmaiola.
Weiter entlang an der Ostküste stößt man auf die Inselchen Ortano und Liscoli, während entlang der südlichen Küste die Gemini-Inseln gelegen sind, deren Küstenwasser mit Amphoren gesät sind.
Bevor man den Golf von Marina di Campo erreicht, trifft man auf den Golf von Lacona e die Bucht von Fetovaia. Hinter der Marciana Marina eröffnen sich dann die Golfe von Procchio, Biodola und Viticcio, die von einer reichen Vegetation und weißen Sandstränden umgeben sind.

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ISOLA DEL GIGLIO



Die Insel Giglio ist 15 nm von der Marina von Cala Galera entfernt und ihre 28 Kilometer lange Küste bietet reiche landschaftliche Variationen, die Granitfelsen, Buchten und Sandstrände umfassen.
Der einzige Hafen, der Boote bis 20 Meter Länge aufnehmen kann, ist immer überfüllt und leidet zudem unter einem starken Nordwindgetriebe. Es ist daher empfehlenswert, in der Bucht vor dem Hafeneingang den Anker zu werfen, auch wenn man auf die Durchfahrtsstraße der Fähren acht geben muss, die in hohem Tempo auf den Hafen zusteuern. Auch der Meeresgrund ist wechselhaft. Im Hafen gibt es keine Möglichkeit, Wasser und Treibstoff aufzutanken, auch Elektrizität am Kai ist nicht vorhanden.

Die Bucht Le Cannelle ist sehr für eine ruhige Verankerung geeignet, da sie vor den Nord- und Westwinden geschützt und lediglich dem Schirokko und Levante ausgesetzt ist.
Ein anderer Ankertip ist die pittoreske Reede von Camprese. Auch sie ist vor den Ostwinden geschützt.
Besonders sehenswert ist auch das auf einem Hügel gelegene Dorf Giglio Castello, das älteste der Insel. Man kann von hier aus eine atemberaubende Aussicht über die Insellandschaft genießen. Auch die Besichtigung der mittelalterlichen Burg ist äußerst empfehlenswert. Giglio Castello ist mit dem Linienbus erreichbar, per Taxi oder mit einem gemieteten Motorrad. Der Rückweg hinwegen lädt zu einer einstündigen Wanderung auf einem alten Maultierpfad inmitten der typischen Mittelmeerfauna ein.

Nützliche Informationen:
Hafenverwaltung: Tel. 0039 0564-809480
Wasser, Elektrizität: Nein
Treibstoff: Nein
Taxi: tel. 0039 347-8175555; 0039 0564-806163; 0039 0564-809382

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ISOLA DI GIANNUTRI


Die Insel Giannutri ist 8 nm vom Hafen Cala Galera entfernt und 10 nm von der Insel Giglio.
Die von schädlichen Einflüssen unberührte Insel (sie ist auch als die Möweninsel bekannt, wegen ihrer unzähligen Nester) ohne Straßen, mit nur wenigen Häusern und einem kleinen Hotel wurde von einer Hand voll glücklichen Privatleuten in den Zeiten gebaut, als noch Bauerlaubnisse erteilt wurden.

Die einzigen Ankermöglichkeiten sind Cala Spalmatoi (Ostküste) und Cala Maestra (Nordwestküste), da die restlichen Gebiete zum Natur- und Wasserschutzgebiet erklärt wurden. Es ist ratsam, die Naturschutzvorschriften genau zu beachten: in den Gebieten, die mit der Nummer 1 bezeichnet wurden, ist das Befahren, das Fischen sowie der Aufenthalt und die Verankerung strengstens untersagt. Wir raten auch ab, in der Cala Spalmatoi zu übernachten (mit Winden aus Süd- und Nordost), da dieses Gebiet sehr wellenreich ist und der Boden schlechten Halt bietet. Auch hier gibt es keine Möglichkeit, Wasser und Treibstoff aufzutanken.

€ußerst sehenswert sind die Ruinen der Villa Romana von Cala Maestra ("Villa dei Domizi Enobarbi"), wo man mit dem Beiboot an Land gehen kann. Für die Schnorchelliebhaber gibt es in der Cala Lino eine Meeresgrotte, die zur Besichtigung freigegeben ist.

Nützliche Informationen:
Stranddelegation: Tel. 0039 0564-898890
Wasser, Elektrizität: Nein
Treibstoff: Nein

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ISOLA DI CAPRAIA


Die Insel Capraia ist eine Perle des Mittelmeers. Reich an Vegetation bietet sie hauptsächlich zerklüftete Felsenküsten, die ideal für ausgiebige Meeresbäder sind.
Der einzige Hafen der Insel ist zwischen 1 und 4 Meter tief, kann Boote bis 25 Meter Länge aufnehmen und ist nur dem Nord-Ost-Wind ausgesetzt.
Bei der Einfahrt in den Hafen muss man besonders auf ein untergegangenes Schiffswrack achten, das durch ein orangefarbenes Floß gekennzeichnet ist.
Der Hafen wird derzeitig erneuert und der Service ist sehr begrenzt. Es gibt keine Stromzufuhr am Kai, und zum Wassertanken muss man sich an den Tankstellenwärter wenden, dessen Telefonnummer auf dem Benzintank veröffentlicht ist.

Sollte es keinen Liegeplatz im Hafen geben, kann man in der Bucht bei dem links neben dem Eingang gelegenen Turm Anker lassen oder in einer der zahlreichen Buchten an der Ostseite der Insel. Auch hier ist es ratsam, auf die Verbotsschilder zu achten, da ein Teil der Insel zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Empfehlenswert ist ein Seeausflug nach Cala Rossa. Hier befindet sich der Zenobio, ein fünf Millionen Jahre alter, inaktiver Vulkan.

Seine Besonderheit liegt in seiner grauen Farbe, die auf der Ostseite ins Feuerrote wechselt.
Auf der Westseite befinden sich die Buchten Cala Moreto, del Fondo und del Reciso. Letztere kann einen natürlichen Felsenbogen aufbieten, der nur durchschwimmbar ist.

In der Bucht Cala Mortola, nördlich des Hafens, kann man eine †berhangsküste bewundern und kleine Felsenbuchten, in denen sich der einzige Sandstrand befindet, der nur vom Meer her erreichbar ist.
Das Landinnere der Insel ist leicht per Fuß zu erkundschaften und mit einem Bus, der die Touristen vom Hafen zum höher gelegenen Dorf befördern kann. Vom hier aus kann man eine wunderschöne Aussicht genießen.

Nützliche Informationen:
Hafenverwaltung: Tel. 0039 0586-905290
Wasser: Ja, am Kai
Treibstoff: Ja, am Kai
Elektrizität: Nein

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ISOLA DI PIANOSA


Diese Insel ist erst seit kurzem zu besichtigen, da auf ihr bisher ein Hochsicherheitsgefängnis gelegen war. Nach seiner Schließung ist die Insel in den Naturpark des toskanische Archipels aufgenommen worden, so dass ihre ursprüngliche Natur erhalten blieb.

Das einzige Gebiet, in dem man das Baden stattet, ist der Strand der Bucht Cala Giovanna. Wenn man an ihr entlang fährt, erreicht man die Bäder des Agrippa ("Bagni di Agrippa"), ein thermaler Bäderkomplex, der im ersten Jahrhundert nach Christus erbaut wurde.

Es besteht die Möglichkeit, an einer Erkundschaftsbesichtigung der Insel unter Leitung eines Umweltexperten teil zu nehmen.
Da die Anzahl der Besucher auf 100 Personen pro Tag begrenzt sind, ist eine Vorbestellung bei der Gemeinde von Campo nell'Elba (Tel. 0039 0565 976976) oder bei Parkamt ÒEnte ParcoÓ (Tel. 0039 0565 919411) ratsam.

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ISOLA DI MONTECRISTO


Die Insel Montecristo ist 22 Seemeilen von der Südspitze Elbas entfernt. Sie ist ein doppeltes Naturschutzgebiet: im Wasser und auf dem Lande. Sie wird vordergründig als Laboratorium für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt.
Das Betreten der Insel ist mit Spezialerlaubnissen zu Studienzwecken oder für geleitete umweltspezifische Expeditionen gewährt.

Es ist strengstens untersagt, in Ufernähe von einer Meile zu angeln oder zu baden, da es hier seltene Vorkommen an Delphinen und Walfischen gibt.
Um geleitete Führungen zu reservieren, bedarf es der Erlaubnis der Behörde ÒAziende Foreste Demaniali di FollonicaÓ: Tel. 0039 0566 40019.

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